David Link, Lesung aus Pandämonium: Die Freiheit generativer Literatur
Samstag, 12.9.2026, 17 Uhr, Galerie Buergyderuijtergallery, Maximilianstr. 35, 67433 Neustadt/W.
Der Poet, Autor, Programmier, Künstler, Internet-Pionier und KI-Kenner David Link präsentiert in der Ausstellung “Zwischen Künstlerischer und Künstlicher Intelligenz” seine neue, beeindruckende Arbeit „Art of War“ und stellt uns am Samstag sein faszinierendes Buch „Pandämonium: Die Freiheit generativer Literatur“ vor. Nach der Lesung aus “Pandämonium” verrät er uns im Gespräch, was eine „Poetry Machine“ ist, was Algorithmen zu seiner Poesie beitragen und wo und wie seine Sprache die KI austrickst.
Dr. David Link, geboren 1971 in Düsseldorf. Künstler, Medientheoretiker und Programmierer. Lebt und arbeitet in Köln. Von 2009 bis 2011 hatte er die Professur „Experimentelle Technologien im Kunstkontext“ an der HGB Leipzig inne. 2012 nahm Link an der dOCUMENTA(13) in Kassel teil. Ebenfalls 2012 gewann er den „Tony Sale Award für Computer Conservation“ von der „British Computer Conservation Society“ für seine Arbeit „LoveLetters“.
Seine Computerkunst-Installationen und -Performances werden weltweit gezeigt, etwa im Arnolfini, Bristol, UK (2010); dOCUMENTA 13, Kassel (2012); Microwave Festival, Hong Kong (2012); YCAM Center for Arts and Media, Yamaguchi, Japan (2013); ZKM, Karlsruhe (2015, 2018, 2019–2021); Centre de Cultura Contemporània de Barcelona CCCB, Spanien (2016); Manchester Art Gallery, Manchester, UK (2016); Museum für Angewandte Kunst MAK, Wien, Österreich (2019); Crone Galerie Wien Berlin (2021, 2022); Shenzhen Museum of Contemporary Art, China (2023).
Seine theoretische Arbeit findet sich beispielsweise in Archaeology of Algorithmic Artefacts (Minneapolis: Univocal, 2016); 2024 publizierte er Pandaemonium, ein 300-Seiten Gedicht, das vollständig computergeneriert wurde (Berlin: Matthes und Seitz, 2024).